Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum bringt mitten im Winter ein Stück Natur ins Haus. Sein Duft, das satte Grün und die vertraute Silhouette schaffen eine Atmosphäre, die sich mit künstlicher Dekoration nur schwer nachbilden lässt. Trotzdem sollte die Auswahl nicht erst beginnen, wenn vor den Verkaufsständen bereits die letzten Exemplare stehen. Wer Weihnachtsbäume für ein festliches Zuhause rechtzeitig bestellen möchte, kann Größe, Wuchsform und Anbauweise wesentlich bewusster auswählen. Zugleich bleibt genügend Zeit, um den Standort vorzubereiten und eine nachhaltige Lösung für die Zeit nach dem Fest zu planen. Aus gärtnerischer Sicht lohnt sich ein genauer Blick auf Herkunft, Frische und Pflege besonders. Schließlich handelt es sich nicht bloß um saisonalen Schmuck, sondern um ein Naturprodukt, das über Jahre gewachsen ist. Ein verantwortungsvoller Umgang beginnt deshalb schon bei der Bestellung. Anbieter wie Weihnachtsbäume verbinden die bequeme Lieferung mit einer Auswahl, die frisch geschlagene, biologisch zertifizierte und im Topf kultivierte Bäume umfasst. So lässt sich die Weihnachtsplanung angenehm organisieren, ohne ökologische Gesichtspunkte aus dem Blick zu verlieren.
Warum eine frühe Planung Stress und Fehlkäufe vermeidet
Der Dezember ist selten so besinnlich, wie es Kalenderbilder vermuten lassen. Geschenke müssen besorgt, Termine abgestimmt und Vorräte eingekauft werden. Kommt dann noch die spontane Suche nach einem geeigneten Weihnachtsbaum hinzu, wird aus Vorfreude schnell ein logistischer Hindernislauf. Eine rechtzeitige Bestellung entzerrt diese Wochen deutlich. Vor allem können Sie in Ruhe überlegen, welche Baumhöhe tatsächlich in den vorgesehenen Raum passt. Dabei zählt nicht allein die Deckenhöhe. Auch der Ständer, die Spitze und ein kleiner Abstand zur Zimmerdecke müssen berücksichtigt werden. Ein zwei Meter hoher Baum benötigt also mehr Platz, als seine reine Größenangabe vermuten lässt. Ebenso wichtig ist die Breite. In einem großzügigen Wohnzimmer wirkt ein voller, ausladender Baum harmonisch, während in einer kleineren Wohnung ein schlank gewachsenes Exemplar häufig die bessere Wahl ist. Wer früh auswählt, muss sich nicht mit einem zufälligen Restbestand arrangieren. Stattdessen lassen sich Wuchsform, Anbauart und Lieferzeit an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das erspart unnötige Kompromisse und verhindert, dass ein zu großer Baum im letzten Moment gekürzt oder mühsam durch ein enges Treppenhaus manövriert werden muss.
Die passende Tanne beginnt mit dem richtigen Standort
Bei 123Concours beschäftigen wir uns regelmäßig damit, wie stark der Standort die Entwicklung und Wirkung von Pflanzen beeinflusst. Dieser Grundsatz gilt auch für einen Weihnachtsbaum im Innenraum, obwohl sein Aufenthalt dort zeitlich begrenzt ist. Ein Platz unmittelbar neben einem Heizkörper, Kamin oder Ofen beschleunigt die Austrocknung erheblich. Warme Luft entzieht den Nadeln Feuchtigkeit, während starke Temperaturschwankungen den Baum zusätzlich belasten. Besser geeignet ist ein möglichst kühler Standort ohne dauerhafte Zugluft. Auch direkte Sonneneinstrahlung durch große Südfenster kann dazu führen, dass der Baum rascher Wasser verliert. Messen Sie den vorgesehenen Bereich vor der Bestellung sorgfältig aus. Neben Höhe und Breite sollte ausreichend Bewegungsraum vorhanden sein, damit Äste nicht ständig berührt oder an Möbel gedrückt werden. Gerade bei kleinen Kindern oder Haustieren empfiehlt sich zudem ein standsicherer Platz außerhalb häufig genutzter Laufwege. Ein Weihnachtsbaum entfaltet seine Wirkung am besten, wenn er den Raum ergänzt, statt ihn vollständig zu blockieren. Mit einer durchdachten Standortwahl bleibt er länger ansehnlich, lässt sich gefahrloser schmücken und wird tatsächlich zum ruhigen Mittelpunkt des festlichen Zuhauses.
Nordmanntanne, Topfbaum oder Bio-Qualität?
Die Nordmanntanne zählt nicht ohne Grund zu den beliebtesten Weihnachtsbäumen. Ihre weichen, dunkelgrünen Nadeln stechen kaum, die Zweige tragen auch etwas schwereren Schmuck und bei guter Versorgung bleibt der Baum lange attraktiv. Dennoch lohnt es sich, innerhalb dieser Baumart genauer hinzusehen. Frisch geschlagene Exemplare sind unkompliziert und in zahlreichen Größen erhältlich. Ein Baum im Topf bietet dagegen die Möglichkeit, die Weihnachtszeit mit einer langfristigeren Nutzung zu verbinden. Voraussetzung ist allerdings, dass er fachgerecht kultiviert wurde und über einen ausreichend entwickelten Wurzelballen verfügt. Ein lediglich kurz vor dem Verkauf eingetopfter Baum hat deutlich geringere Chancen, später weiterzuwachsen. Bio-zertifizierte Weihnachtsbäume wiederum stammen aus einem kontrollierten Anbau, bei dem strengere ökologische Vorgaben gelten. Für Gartenfreunde, die bei Pflanzenschutz und Bodenpflege auf umweltschonende Verfahren achten, ist das eine naheliegende Wahl. Entscheidend bleibt, welches Modell zum eigenen Alltag passt. Nicht jeder Haushalt besitzt einen Garten für die spätere Pflanzung, und nicht jeder Garten bietet geeignete Bedingungen für eine ausgewachsene Tanne. Nachhaltigkeit entsteht deshalb nicht durch ein einzelnes Etikett, sondern durch eine Auswahl, die Nutzung, Standort und spätere Verwertung gemeinsam berücksichtigt.
Nachhaltiger Anbau macht bereits vor dem Fest einen Unterschied
Ein Weihnachtsbaum braucht viele Jahre, bevor er die typische Verkaufsgröße erreicht. In dieser Zeit beansprucht er Fläche, Wasser und Nährstoffe. Zugleich kann eine verantwortungsvoll bewirtschaftete Kultur Lebensräume bieten, den Boden vor Erosion schützen und Kohlendioxid binden. Wie positiv diese Effekte ausfallen, hängt stark von der Art des Anbaus ab. Kurze Transportwege, eine Kultivierung in Deutschland und ein möglichst zurückhaltender Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sind daher wichtige Auswahlkriterien. Auch die Pflege zwischen den Baumreihen spielt eine Rolle. Werden Böden ständig offengehalten oder stark verdichtet, leidet das Bodenleben. Eine vielfältigere Begleitvegetation kann dagegen Insekten und anderen Kleintieren Nahrung sowie Rückzugsräume bieten. Für Verbraucher sind solche Details nicht immer unmittelbar sichtbar. Umso sinnvoller ist es, auf nachvollziehbare Angaben zu Herkunft und Produktionsweise zu achten. Ein nachhaltiger Baum muss dabei keineswegs vollkommen gleichmäßig aussehen. Kleine Unterschiede im Wuchs gehören zu einem Naturprodukt und verleihen ihm Charakter. Gerade im Gartenbereich zeigt sich immer wieder: Perfekte Symmetrie ist selten ein Zeichen besonderer Natürlichkeit. Ein Baum darf daher ruhig eine individuelle Seite haben – zur Wand gedreht fällt selbst der eigenwilligste Ast ohnehin kaum noch auf.
Frische erkennen und bis zum Aufstellen bewahren
Ein hochwertiger Weihnachtsbaum sollte kräftig gefärbte, elastische Nadeln besitzen und insgesamt vital wirken. Fahren Sie vorsichtig über einen Zweig, dürfen nicht bereits zahlreiche Nadeln abfallen. Auch die Schnittstelle am Stamm gibt Hinweise: Ist sie sehr trocken, stark verfärbt oder rissig, liegt das Schlagen möglicherweise schon länger zurück. Bei einer Lieferung entfällt zwar die direkte Prüfung vor dem Kauf, dafür gewinnen transparente Angaben zur Auswahl und Frische an Bedeutung. Handverlesene Bäume bieten hier einen Vorteil, weil auffällige oder beschädigte Exemplare vor dem Versand aussortiert werden können. Nach der Ankunft sollte der Baum nicht sofort ins warme Wohnzimmer gebracht werden. Lagern Sie ihn zunächst an einem kühlen, windgeschützten Ort, beispielsweise in einer Garage, einem Schuppen oder auf einem geschützten Balkon. Der Temperaturwechsel fällt dadurch weniger abrupt aus. Frisch geschlagene Bäume können bis zum Aufstellen im Netz bleiben, sollten jedoch vor Sonne und austrocknendem Wind geschützt werden. Ideal ist eine Wasserversorgung am Stamm. Entfernen Sie das Transportnetz erst, wenn der Baum sicher im Ständer steht, und geben Sie den Ästen anschließend einige Stunden Zeit, sich vollständig zu entfalten.
Der Topfbaum braucht besondere Aufmerksamkeit
Ein Weihnachtsbaum im Topf wirkt auf den ersten Blick wie die nachhaltigste Variante. Ganz so einfach ist es jedoch nicht, denn ein lebender Baum reagiert empfindlich auf den Wechsel vom winterlich kalten Außenbereich in beheizte Räume. Je länger er im Warmen steht, desto eher wird seine natürliche Winterruhe unterbrochen. Beginnen die Knospen auszutreiben, kann die spätere Rückkehr ins Freie zu Frostschäden führen. Deshalb sollte ein Topfbaum zunächst an einem hellen, kühlen Übergangsplatz akklimatisiert werden. Im Wohnraum sind wenige Tage besser als mehrere Wochen. Kontrollieren Sie die Erde regelmäßig, ohne den Wurzelballen dauerhaft nass zu halten. Staunässe verdrängt Sauerstoff aus dem Substrat und kann feine Wurzeln schädigen. Nach dem Fest braucht der Baum erneut eine Übergangsphase, bevor er vollständig ins Freie kommt. Soll er später in den Garten gepflanzt werden, müssen Boden, Lichtverhältnisse und Platzangebot stimmen. Nordmanntannen entwickeln sich langfristig zu großen Bäumen und eignen sich daher nicht für jedes Grundstück. Alternativ kann das Gehölz zunächst in einem größeren Gefäß weiterkultiviert werden. Auch dann sind ein guter Wasserabzug und regelmäßige Pflege unverzichtbar.
Umweltfreundliche Verpackung gehört zum Gesamtbild
Nachhaltigkeit endet nicht am Feldrand. Ein Baum, der umweltschonend angebaut wurde, sollte möglichst nicht in unnötigen Mengen Kunststoff verpackt werden. Gerade die Netze, mit denen Weihnachtsbäume für Transport und Lieferung zusammengebunden werden, geraten nach kurzer Nutzung in den Abfall. Netze aus biologisch abbaubaren Naturfasern können hier eine sinnvollere Alternative sein. Sie erleichtern den Versand, schützen die Äste und reduzieren zugleich den Einsatz konventioneller Kunststoffe. Wichtig bleibt dennoch, Verpackungsmaterial korrekt zu entsorgen und nicht einfach im Garten oder in der freien Landschaft zurückzulassen. Biologisch abbaubar bedeutet schließlich nicht, dass sich jedes Material innerhalb weniger Tage vollständig auflöst. Auch ein effizient organisierter Versand kann die Umweltbilanz beeinflussen. Werden Lieferungen sinnvoll gebündelt und die Bäume in passenden Verpackungen transportiert, sinkt das Risiko von Beschädigungen und unnötigen Ersatzlieferungen. Tannenversand setzt nach eigenen Angebotsmerkmalen auf nachhaltigen Anbau in Deutschland und umweltbewusste Verpackungslösungen. Diese Verbindung ist überzeugend, weil sie nicht nur das Produkt selbst betrachtet. Für eine verantwortungsvolle Kaufentscheidung zählt die gesamte Kette: von der Kulturfläche über die Auswahl und Verpackung bis zur Lieferung an die Haustür.
Richtig aufstellen, wässern und sicher schmücken
Bevor der Baum aufgestellt wird, kann eine dünne Scheibe vom Stammende abgesägt werden. Die frische Schnittfläche nimmt Wasser besser auf, ähnlich wie bei Schnittblumen. Danach gehört der Baum möglichst rasch in einen stabilen Ständer mit Wasserbehälter. Kontrollieren Sie den Wasserstand täglich, denn insbesondere in den ersten Tagen kann ein großer Baum überraschend viel Feuchtigkeit aufnehmen. Zusätze wie Zucker, Blumenfrisch oder Hausmittel sind normalerweise nicht nötig. Sauberes Leitungswasser genügt. Beim Schmücken empfiehlt es sich, zunächst die Beleuchtung anzubringen und erst danach Kugeln, Anhänger und weitere Dekoration zu verteilen. So müssen Kabel nicht nachträglich zwischen empfindlichen Zweigen hindurchgezogen werden. LED-Lichterketten entwickeln vergleichsweise wenig Wärme und verbrauchen weniger Energie als ältere Beleuchtungssysteme. Prüfen Sie Kabel und Stecker dennoch vor der Nutzung auf Schäden. Echte Kerzen schaffen zwar eine traditionelle Stimmung, erhöhen aber das Brandrisiko erheblich und dürfen niemals unbeaufsichtigt brennen. Ein gewässerter, frischer Baum ist weniger leicht entzündlich als ein ausgetrockneter, doch vollständige Sicherheit bietet auch er nicht. Abstand zu Vorhängen, Papierdekoration und Wärmequellen bleibt deshalb unverzichtbar.
Natürliche Dekoration verbindet Innenraum und Garten
Ein Weihnachtsbaum muss nicht mit großen Mengen neu gekauften Schmucks behängt werden, um festlich auszusehen. Materialien aus Garten und Natur schaffen eine ruhige, warme Gestaltung und lassen sich häufig über mehrere Jahre verwenden oder kompostieren. Getrocknete Orangenscheiben, Holzanhänger, Strohsterne, Zapfen und kleine Zweige ergeben gemeinsam ein stimmiges Bild. Auch selbst gebundene Kränze und lockere Arrangements aus Tannengrün bringen Farbe in Flur, Küche oder auf den Balkon. Dabei ist weniger oft mehr. Wenn einzelne Zweige sichtbar bleiben, kommt die natürliche Wuchsform des Baumes besser zur Geltung. Wer einen Garten besitzt, kann vorhandene Materialien nutzen, sollte jedoch nicht wahllos Zweige von lebenden Gehölzen schneiden. Ein sauberer, fachgerechter Schnitt schützt die Pflanzen und verhindert ausgefranste Wunden. Aus Schnittresten lassen sich kleine Dekorationen für Tisch und Fensterbank gestalten. Wiederverwendbare Bänder aus Stoff ersetzen Kunststoffschleifen, während Schmuck aus Glas oder Holz viele Feste überdauert. So entsteht kein kurzlebiges Dekorationskonzept, sondern eine persönliche Sammlung, die Jahr für Jahr ergänzt werden kann. Oft sind es gerade diese vertrauten Stücke, an denen später die schönsten Erinnerungen hängen.
Nach Weihnachten ist der Baum noch lange kein Abfall
Wenn die Feiertage vorbei sind, stellt sich die Frage nach der sinnvollen Weiterverwendung. Viele Gemeinden sammeln ausgediente Weihnachtsbäume ein und verarbeiten sie zu Holzhackschnitzeln oder Kompost. Entfernen Sie zuvor sämtlichen Schmuck, Lametta, Drähte und Befestigungen. Unbehandelte Zweige können im eigenen Garten als leichter Winterschutz dienen. Locker über empfindliche Stauden oder Rosen gelegt, bremsen sie kalten Wind und starke Temperaturschwankungen. Die Betonung liegt auf locker, denn eine zu dichte Abdeckung kann Feuchtigkeit stauen und Fäulnis fördern. Gehäckseltes Material eignet sich außerdem für Wege oder als Bestandteil einer Mulchschicht, sofern es maßvoll eingesetzt wird. Der Stamm kann nach ausreichender Trocknung für kleinere Holzprojekte genutzt werden. Bei einem Baum im Topf beginnt hingegen die anspruchsvollste Phase erst nach dem Abschmücken. Er muss langsam an kühlere Temperaturen gewöhnt und bis zur Pflanzung zuverlässig versorgt werden. Ist der Boden gefroren, wartet er geschützt im Topf. So gedacht, endet die Geschichte des Weihnachtsbaumes nicht abrupt am ersten Januartag. Mit etwas Planung bleibt sein Material Teil eines natürlichen Kreislaufs.
Bewusster Komfort statt hektischer Kompromisse
Die Onlinebestellung eines Weihnachtsbaumes ist vor allem praktisch, kann aber zugleich eine bewusste Entscheidung sein. Sie erleichtert Menschen ohne eigenes Fahrzeug den Transport und ermöglicht eine gezielte Auswahl nach Größe, Ausführung und Anbauweise. Besonders in Städten erspart die Lieferung das Tragen durch volle Straßen oder öffentliche Verkehrsmittel. Entscheidend ist, den Komfort nicht isoliert zu betrachten. Eine frühe Bestellung, ein realistisches Lieferfenster und die Vorbereitung eines kühlen Lagerplatzes sorgen dafür, dass der Baum frisch und ohne unnötige Hektik ins Haus kommt. Wer zusätzlich auf regionale Herkunft, ökologische Anbaukriterien und ressourcenschonende Verpackungen achtet, verbindet Bequemlichkeit mit Verantwortung. Das passt zu einer modernen Garten- und Wohnkultur, in der Ästhetik nicht auf Kosten der Umwelt entstehen muss. Ein Weihnachtsbaum bleibt zwar ein Produkt für eine begrenzte Saison. Seine Auswahl kann dennoch zeigen, welchen Wert Naturmaterialien, transparente Herkunft und sorgfältige Pflege im Alltag besitzen. So wird aus einer scheinbar einfachen Bestellung ein gut durchdachter Teil der Festvorbereitung – und aus dem Baum ein Mittelpunkt, der nicht nur schön aussieht, sondern sich auch richtig anfühlt.
Häufige Fragen rund um Bestellung, Lieferung und Pflege
Zwischen der Wahl des Baumes und dem fertig geschmückten Wohnzimmer tauchen erfahrungsgemäß einige praktische Fragen auf. Das betrifft vor allem den richtigen Bestellzeitpunkt, die Lagerung nach der Lieferung und die Wasserversorgung während der Feiertage. Auch bei Topfbäumen gibt es typische Unsicherheiten. Die folgenden Antworten helfen Ihnen dabei, häufige Fehler zu vermeiden und den Weihnachtsbaum möglichst lange frisch zu halten.
Wann sollte ein Weihnachtsbaum bestellt werden?
Eine Bestellung empfiehlt sich, sobald Sie Ihre gewünschte Größe, Baumart und Lieferwoche festgelegt haben. Besonders gefragte Größen und Bio-Bäume können in der Adventszeit frühzeitig vergriffen sein. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Baum schon Wochen vor Weihnachten ins beheizte Wohnzimmer gestellt werden sollte. Sie können ihn nach der Lieferung zunächst kühl und windgeschützt lagern. Planen Sie außerdem einen kleinen zeitlichen Puffer ein. So bleibt genug Spielraum, falls sich ein Liefertermin verschiebt oder Sie den Baum vor dem Aufstellen noch akklimatisieren möchten.
Wie lange hält sich ein gelieferter Weihnachtsbaum?
Die Haltbarkeit hängt von der Baumart, der Frische beim Versand, dem Lagerort und der späteren Pflege ab. Eine frische Nordmanntanne kann bei guten Bedingungen mehrere Wochen ansehnlich bleiben. Wärme, trockene Heizungsluft und eine fehlende Wasserversorgung verkürzen diesen Zeitraum jedoch deutlich. Lagern Sie den Baum bis zum Aufstellen möglichst kühl, geschützt und mit Wasser versorgt. Im Wohnraum sollte er in einem wasserführenden Ständer stehen. Je später der Baum in die Wärme kommt, desto besser stehen die Chancen, dass er bis zum Ende der Feiertage frisch aussieht.
Muss das Transportnetz sofort entfernt werden?
Nein, während der Lagerung kann der Baum zunächst im Netz bleiben. Das erleichtert die Handhabung und schützt die Zweige beim Transport durch Türen oder Treppenhäuser. Entfernen Sie das Netz am besten erst, nachdem der Stamm fest und gerade im Ständer sitzt. Schneiden Sie es vorsichtig von unten nach oben auf, damit die Äste sich langsam entfalten können. Anschließend sollte der Baum mehrere Stunden ruhen, bevor Sie mit dem Schmücken beginnen. So nehmen die Zweige wieder ihre natürliche Position ein und der Schmuck lässt sich gleichmäßiger verteilen.
Sollte der Stamm vor dem Aufstellen frisch angesägt werden?
Das ist sinnvoll, wenn seit dem Schlagen oder dem letzten Anschnitt bereits etwas Zeit vergangen ist. Sägen Sie am unteren Stammende eine dünne Scheibe gerade ab. Dadurch wird eine frische Fläche freigelegt, über die der Baum leichter Wasser aufnehmen kann. Den Stamm seitlich anzuspitzen oder großflächig zu entrinden, ist dagegen nicht empfehlenswert. Die wasserleitenden Schichten liegen unmittelbar unter der Rinde und sollten möglichst erhalten bleiben. Stellen Sie den frisch angesägten Baum ohne lange Verzögerung in einen stabilen, mit Wasser gefüllten Weihnachtsbaumständer.
Wie viel Wasser benötigt ein Weihnachtsbaum?
Der tatsächliche Bedarf schwankt je nach Größe, Raumtemperatur und Zustand des Baumes. Gerade während der ersten Tage kann ein Weihnachtsbaum jedoch vergleichsweise viel Wasser aufnehmen. Kontrollieren Sie den Behälter deshalb täglich und sorgen Sie dafür, dass die Schnittfläche nicht trockenfällt. Ist der Wasserstand einmal unter den Stamm gesunken, kann die Aufnahme anschließend beeinträchtigt sein. Gewöhnliches Leitungswasser reicht aus. Zucker, Glycerin, Dünger oder andere Zusätze bringen in der Regel keinen verlässlichen Vorteil und können das Wasser im Ständer unnötig verunreinigen.
Was ist zu tun, wenn der Weihnachtsbaum nach der Lieferung nadelt?
Einzelne lose Nadeln sind nach Transport und Auspacken normal. Fallen jedoch schon bei leichter Berührung auffällig viele grüne Nadeln ab, sollten Sie zunächst den Standort und die Wasserversorgung prüfen. Stellen Sie den Baum nicht direkt an eine Heizung und sorgen Sie für einen frischen Anschnitt sowie ausreichend Wasser. Auch ein sehr schneller Wechsel aus frostiger Kälte in ein stark beheiztes Zimmer kann den Baum belasten. Lassen Sie ihn deshalb möglichst an einem kühlen Zwischenstandort akklimatisieren. Stark vertrocknete Äste erholen sich allerdings nicht wieder vollständig.
Wie lange darf ein Weihnachtsbaum im Topf im Wohnzimmer stehen?
Ein lebender Topfbaum sollte nur möglichst kurze Zeit in einem beheizten Wohnraum verbringen. Als Orientierung gelten wenige Tage bis ungefähr eine Woche bei moderaten Temperaturen als wesentlich schonender als ein mehrwöchiger Aufenthalt. Je wärmer der Raum ist, desto größer ist das Risiko, dass die Winterruhe unterbrochen wird. Halten Sie den Wurzelballen leicht feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Vor und nach dem Fest benötigt der Baum eine Übergangsphase an einem hellen, kühlen und frostgeschützten Platz, damit der Temperaturwechsel nicht zu abrupt ausfällt.
Kann ein Weihnachtsbaum im Topf nach dem Fest ausgepflanzt werden?
Grundsätzlich ja, sofern der Baum im Topf gewachsen ist, einen intakten Wurzelballen besitzt und den Aufenthalt im Haus gut überstanden hat. Eine erfolgreiche Pflanzung hängt außerdem vom Wetter und vom späteren Standort ab. Der Gartenboden darf nicht gefroren oder völlig durchnässt sein. Berücksichtigen Sie unbedingt die endgültige Größe der Baumart sowie ausreichende Abstände zu Gebäuden, Leitungen und Nachbargrundstücken. Ist eine sofortige Pflanzung nicht möglich, bleibt der Baum zunächst geschützt im Gefäß. Dabei darf der Ballen weder austrocknen noch dauerhaft im Wasser stehen.